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Traumabezogene Psychodramatherapie - oder – „Handeln ist heilender als Reden“

Einführung in ein kreativitäts – und erlebnisorientiertes Verfahren

Die Psychodramatherapie nach J. L. Moreno ist in seiner Lebendigkeit und Vielfalt ein anerkanntes integratives Verfahren der Humanistischen Psychotherapien mit sehr wirkungsvollen Konzepten für die Arbeit mit Einzelnen, Paaren, Familien und Gruppen. Das ganzheitliche, sinnliche Erleben der psychodramatischen Interaktionen bewirkt größere Empathie und szenisches Verstehen, es motiviert zu Verhaltensänderungen. Dahinter steht die Überzeugung, dass nicht die rationale Einsicht in das gestörte psychische Erleben "Heilung" bringe, sondern vor allem das handlungsbezogene Nacherleben.

 

So wird durch spielende Inszenierung vergangener, gegenwärtiger oder zukünftig möglicher Konflikte die Kreativität eines jeden Menschen psychotherapeutisch genutzt, die Ressourcen gerade bei Stress- und Belastungsstörungen aktiviert.

Das Psychodrama hat immer schon die systemische, tiefenpsychologische und verhaltensmodifizierende Dimensionen mit einbezogen und ist daher gut mit anderen Ansätzen kombinierbar.

Der handlungsorientierte Ansatz macht dieses Verfahren gerade auch für Menschen interessant, die sich weniger gut verbalisieren können oder die keinen Zugang zu bestimmten belastenden Erlebnissen in ihrer Biografie finden.

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Seminarinhalte & Lernziele:

Grundkurs:

Im Rahmen des Grundkurses werden die Kernkonzepte der Psychodramatherapie näher beleuchtet und die wichtigsten Komponenten, wie z. B. Begegnung und Empathie, Gruppe und Soziometrie, Spontanität und Kreativität sowie Handeln in Rollen vorgestellt, die daraus abgeleiteten therapeutischen Interventionen erprobt. Die TeilnehmerInnen bekommen einen Einblick in den Verlauf eines protagonisten- und gruppenzentrierten Psychodramas und erhalten Übungsmöglichkeiten für die Anwendung psychodramatischer Diagnostik auch im Einzelsetting. Die TN erhalten Impulse, erste erlebnisnahe und handlungsorientierte Interventionsschritte in die eigenen Praxisfelder zu integrieren. 

Aufbaukurs:

Der Grundkurs ist die Voraussetzung für den Aufbaukurs.Hier werden die zentralen psychodramatischen Techniken in Theorie und Praxis vermittelt und eingeübt. Im Weiteren wird das breite Anwendungsgebiet des Psychodramas in verschiedenen Settings für Kinder, Jugendliche und Erwachsene demonstriert, insbesondere bezogen auf Trauma, Krise und Belastung. Die entsprechenden Konzepte können dabei erprobt und auf ihre Relevanz hin untersucht werden, auch die sehr effektive Verbindung zur Traumatherapie.

Diese Fortbildung beinhaltet:

  • Orientierung: Kennenlernen des Verfahrens der Psychodramatherapie im Rahmen der Humanistischen Psychotherapieverfahren.
  • Überblick: Begründung des Psychodramas mit Darstellung seiner Instrumente, Arrangements und Wirkfaktoren.
  • Verstehen: Erfahren einiger zentraler Techniken und psychodramatischer Handlungsschritte in kurzen Übungen mit Transfer in die eigene Praxis.
  • Anwendung: Einsatz in der einzel-, paar-, familien- und gruppentherapeutischen Praxis für Erwachsene, Kinder und Jugendliche anhand von konkreten Beispielen, je nach Bedarf der TeilnehmerInnen.
  • Verbindung: Traumatherapie (mit kurzem Input zur Psychotraumatologie).

Methoden

Da das Psychodrama erst als handlungs- und lösungsorientierte Methode erfahren werden kann, wenn es selbst erprobt wurde, soll hierfür anhand einzelner Techniken und Demonstrationen zahlreiche Gelegenheiten gegeben werden. Neben dieser aktiven Einbindung in das Seminar werden die wesentlichen theoretischen Grundlagen praxisnah erläutert.

Seminartermine:

24.11. - 25.11.17

Kosten: 225 € / pro Tag und pro Person

Referent: Herr Ralf Martin (Diplom Psychologe, Diplom Soziologe, Heilpraktiker (Psychotherapie), Traumatherapeut (DeGPT), Psychodramatherapeut (DFP))

Anmeldung:

Anmeldung (per PDF) oder unterem dem Online-Anmeldeformular
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Maria Tatianina Kaiser Fortbildungen

 

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